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Der Vertraute

Für Menschen in Verantwortung und die Fragen, die sonst keinen Ort haben.

Mit Verantwortung wächst oft auch die Einsamkeit.

Viele Entscheidungen lassen sich mit Erfahrung, Fachwissen und guter Beratung treffen.

Manche nicht.

Bei diesen geht es nicht nur um Strategie. Es geht um Integrität und die Frage, welcher Weg fachlich sinnvoll und persönlich stimmig ist.

Vielleicht ist innerlich etwas in Bewegung geraten.

Da ist ein leises, hartnäckiges Gefühl, dass das, was jahrelang getragen hat, plötzlich nicht mehr trägt.

Oder eine neue Rolle, die nach außen wie ein Aufstieg wirkt und sich innerlich wie eine Krise anfühlt.

Dann entstehen Fragen, für die es keine schnellen Antworten gibt.

Ein Gesprächspartner

In solchen Situationen kann es hilfreich sein, einen Gesprächspartner zu haben, dem man sich anvertrauen kann.

Jemanden, der zuhört.

Der mitdenkt.

Der Ambivalenzen aushält.

Und der auch dort ruhig bleibt, wo es unübersichtlich oder krisenhaft wird.

Ich begleite Menschen in Führungsverantwortung bei beruflichen und persönlichen Übergängen. Nicht mit fertigen Antworten, sondern als vertrauter Reflexionspartner.

Oft beginnt unsere Arbeit mit einer konkreten Frage.

Und führt zu den Fragen dahinter.

Zu Fragen nach Verantwortung, Identität, Sinn und persönlicher Stimmigkeit.

Die Frage hinter der Frage

Wenn Menschen mit einer klaren Frage zu mir kommen, liegt meist eine tiefere darunter.

„Wie kann ich dieser Rolle gerecht werden?"
Darunter: „Darf ich sie auf meine Weise ausfüllen?"

„Ich muss liefern – alle schauen auf mich."
Darunter: „Was bin ich wert, wenn ich zum ersten Mal scheitere?"

„Wie bleibe ich trotzdem noch ein guter Vater / eine gute Mutter?"
Darunter: „Welchen Preis bin ich bereit zu zahlen – und kann ich ihn vor mir selbst verantworten?"

„Was mache ich, wenn ich in Rente gehe?"
Darunter: „Wer bin ich, wenn mich niemand mehr braucht?"

Und manchmal, ganz am Grund, eine Frage, die selten laut wird:

„Habe ich mir das eigentlich selbst ausgesucht – oder lebe ich das Leben, das andere von mir erwarten?"

Viele Menschen stellen erst nach Jahren fest, dass sie auf ein Ziel hingearbeitet haben, ohne sich jemals bewusst gefragt zu haben, ob es tatsächlich ihr eigenes Ziel war.

Diese Fragen brauchen Zeit, einen geschützten Raum und einen vertrauensvollen Gesprächspartner. 

 

Was ich einbringe

Mein Ansatz basiert auf psychotherapeutischer, psychoanalytischer und systemischer Erfahrung sowie einem tiefen Verständnis biographischer Entwicklungsprozesse – zugewandt und praxisnah.

In unsere Zusammenarbeit fließt dies nicht als Therapie ein, sondern als Tiefenschärfe - um gemeinsam zu verstehen, was hinter den sichtbaren Fragen liegt. Welche Muster sich wiederholen. Welche blinden Flecken wir alle haben. Und wie persönliche Geschichte, Beziehungen und berufliche Rollen miteinander verwoben sind.


Die Zusammenarbeit

Die Sparringspartnerschaft ist als kontinuierliche Begleitung über mehrere Monate angelegt.

Regelmäßige persönliche Gespräche in meiner Praxis, per Video oder beim Walktalk schaffen einen geschützten Raum für Reflexion und Orientierung.

Zwischen den Terminen bin ich bei dringenden Fragen oder wichtigen Entscheidungen kurzfristig erreichbar.

So entsteht ein Ort für Themen, die im Unternehmen oft keinen Platz haben – und im privaten Umfeld manchmal schwer auszusprechen sind.

Für wen

Für Menschen, die viel Verantwortung tragen.

Und die sich nicht nur fragen, was die richtige Entscheidung ist.

Sondern auch, wie sie ihren Weg auf eine Weise gestalten können, die fachlich sinnvoll und persönlich stimmig ist.

Ein erstes Gespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen – unverbindlich und vertraulich.

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